AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen Zimmer/Beherbergung

 

Der Beherbergungsvertrag ist abgeschlossen, sobald die Unterkunft seitens des Gastes bestellt und durch den Beherbergungsbetrieb mit einer schriftlichen Buchungsbestätigung zugesagt wurde. Der Vertrag wird mit Kinderbauernhof Marienhof – Laughing Hearts Betriebsgesellschaft mbH,  Bismarckstraße 80, 10627 Berlin geschlossen.

 

 

 

Der Beherbergungsbetrieb ist berechtigt, bei Vertragsschluss vom Kunden eine angemessene Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung in Form einer Anzahlung zu verlangen. Nach Erhalt der Buchungsbestätigung ist eine Anzahlung von 30 % innerhalb der auf der Buchungsbestätigung ausgewiesenen Frist notwendig. Die Restzahlung ist 30 Tage vor Anreise fällig.

 

Wenn der Gast von der verbindlichen Buchung zurücktritt, so hat der Beherbergungsbetrieb nach dem Gesetz grundsätzlich einen Anspruch auf die volle Vergütung, abzüglich dessen, was in Folge der Nicht-Inanspruchnahme der Leistung erspart wird.

 

Der Gast ist in diesem Fall wie folgt verpflichtet:
Stornierung bis 30 Tage vor Anreise : 30 % (entspricht der Anzahlung).
Stornierung innerhalb von 30 bis 15 Tagen: 50 %
Stornierung ab 15 Tage vor Anreise oder Nichtanreise: 80%
Im Fall der Nichtanreise oder Stornierung wird dem Gast nachträglich eine Rechnung,unter Abzug bzw. Verrechnung der Anzahlung gestellt.

 

 Reservierte Unterkünfte stehen dem Gast ab 14.00 Uhr zur Verfügung. Die Anreise muss bis spätestens 18 Uhr am Anreisetag erfolgen.

Sofern nicht ausdrücklich eine spätere Ankunftszeit vereinbart wurde, hat der Beherbergungsbetrieb das Recht, bestellte Zimmer nach 18.00 Uhr anderweitig zu vergeben.

Alle genannten Preise basieren auf dem gesetzlichen Mehrwertsteuersatz. Die Leistungen sind direkt bei Abreise bar zahlbar. Aus technichen Gründen ist keine Kartenzahlung möglich. Rechnungsstellungen als Debitor bedürfen einer besonderen vorherigen Vereinbarung.

 

Gerichtsstand ist Nauen 

 

Empfehlungen des DEHOGA und des IHA, sowie der einschlägigen Rechtsprechung/ Beherbergungsverträge

Kann der Gast eine reservierte Unterkunft absagen, ohne dafür zahlen zu müssen, und bis zu welchem Zeitpunkt? Das legen in aller Regel die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Beherbergungsbetriebes fest. Dabei kann aufgrund der unterschiedlichen Handhabung von Fall zu Fall nicht gesagt werden, was „üblich“ ist. Juristisch gesehen ist eine bestätigte Buchung ein Vertrag aufgrund einer schriftlichen oder mündlichen Vereinbarung.

 

Grundsätzlich ist bei der Reservierung einer Unterkunft folgendes zu beachten:

 

Wird eine Unterkunft bestellt und die Reservierung vom Beherbergungsbetrieb bestätigt, so ist ein sogenannter Gastaufnahmevertrag oder auch Beherbergungsvertrag zustande gekommen. Die Schriftform ist nicht erforderlich, eine telefonische Bestellung reicht aus.

 

Der Abschluss des Gastaufnahme- oder Beherbergungsvertrages verpflichtet die Vertragspartner für die gesamte Dauer des Vertrages zur Erfüllung der vereinbarten gegenseitigen Verpflichtungen: Die Verpflichtung des Gastwirts ist es, die Unterkunft entsprechend der Bestellung bereitzuhalten. Die Verpflichtung des Gastes besteht darin, den Preis für die Zeit (Dauer) der Bestellung der Unterkunft zu bezahlen.

 

Der Gastaufnahme- oder Beherbergungsvertrag ist nicht anders zu behandeln, als jeder andere Vertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Vorbehaltlich andersl autender Vereinbarungen im geschlossenen Vertrag oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kann der Beherbergungsvertrag von keiner Vertragspartei einseitig gelöst, also gekündigt werden. Völlig unabhängig von Zeitpunkt oder Gründen der Abbestellung besteht kein Recht auf Stornierung einer Buchung.

 

Nimmt der Gast die bestellte Unterkunft nicht in Anspruch, ist er rechtlich verpflichtet, den Preis für die bestellte und vom Beherbergungebetrieb bereitgehaltene Unterkunft zu bezahlen. Es handelt sich dabei nicht um einen Schadensersatz-, sondern um einen Erfüllungsanspruch – was häufig übersehen wird. Nicht angefallene Betriebskosten – etwa für Bewirtung oder Zurverfügungstellung von Bettwäsche – können anspruchsmindernd angerechnet werden. Die Höhe dieser anzurechnenden Einsparungen richtet sich nach den konkreten Umständen des Einzelfalls.